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 Euer erstes Mal
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Don Promillo
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PostPosted: 18.08.2009, 10:15    Euer erstes Mal Reply with quoteBack to top

Wie der Threadtitel ja schon andeutet (wer was anderes denkt ist selbst schuld Hehehe) würd mich hier mal interessieren wo und wann ihr Manowar das erste Mal live gesehen habt und ein paar Erinnerungen dazu.

Robert hat schon einen sehr ausführlichen Beitrag hier verfasst aber ich denke gesammelt in einem Thread wär sowas keine schlechte Idee wink

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Now I close my eyes
And I wonder why
I don't despise
Now all I can do
Is love what was once
So alive and new
But it's gone from your eyes
I'd better realise

Les yeux sans visage, eyes without a face

And now it's getting worse

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_Kalle_




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PostPosted: 18.08.2009, 10:59    (No subject) Reply with quoteBack to top

das war bei mir am 22.03.2007 in berlin auf der Demons, Dragons and Warriors - Tour.

Ich stand vorne in den ersten 8 reihen irgendwo mit drinne und als highlight habe ich den einen drummstick vom Rhapsody of Fire Drummer nach seinem Solo gefangen. war natürlich ein wenig schwierig damit dann beim manowar konzert so richtig abzugehen. Es ging dann irgendwie und das konzert bleibt mir noch ne ganze weile in erinnerung. den damit ging für mich ein traum in erfüllung. manowar einmal live zu erleben war für mich wie eine befreiung. und das ist es auf jedem Manowar konzert. man vergisst alles und legt alles ab und man lebt da nur für die musik auf dem konzert. zwar waren damals meine haare noch wesentlich kürzer und an headbangen war noch nicht zu denken... aber gelohnt hat es sich auf alle fälle und ich freu mich schon drauf, wenn sie wieder mal nach berlin kommen sollten zu einem konzert. 4 mal hab ich sie bereits sehen können, einmal auf tour 3 mal auf dem MCF und ich hoffe es folgen weitere mehr.

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Nellydiekleine
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PostPosted: 18.08.2009, 11:15    (No subject) Reply with quoteBack to top

wie bei Kalle, war bei mir am 22. 03. 2007 in Berlin auch das allererste mal.
Es war für mich das schönste und erlebnissreichste Konzert, das ich je erlebt habe. Dieser Zusammenhalt und Zusammengehörigkeit, habe ich noch nirgends wo erlebt .Peter und ich standen in der zweiten Reihe und ich hatte das Glück, in die erste Reihe zu kommen,da der Platz frei wurde.
Ich schwärme heute noch davon, weil ein Traum in Erfüllung ging.

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OdinsWarrior
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PostPosted: 18.08.2009, 11:28    (No subject) Reply with quoteBack to top

Bei mir wars bei der Warriors of the World - Tour am 05.11.2002 in Wien soweit.
War eine irre Erfahrung. Trotz der argen Lautstärke ein extrem klarer Sound. Trotzdem haben wir am nächsten Tag in der Schule kaum was verstanden Very Happy

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blondie666




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PostPosted: 18.08.2009, 11:33    (No subject) Reply with quoteBack to top

Also mein erstes Manowar Konzert war am 29.März,1997 in der August-Schärttner Halle in Hanau. War während der Louder than Hell Tour.
Da dies zugleich mein allererstes Konzert überhaupt war war's natürlich doppelt geil.
Karte hab ich noch, hat damals 48 DM gekostet.

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Udo
MCM Support
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PostPosted: 18.08.2009, 14:29    (No subject) Reply with quoteBack to top

Fighting the World Tour am 13. Mai, 1987, Ludwigsburg Rockfabrik.

Nach dem ich schon 5 Jahre Fan war kam der große Tag und es war geil - einfach geil. Es war brutal laut und zwar richtig laut. Der Sound war nicht zu vergleichen mit heute - eher wie der von Motörhead... Razz

Joey spielte sein Bass Solo bis ihm das Blut über die Handfläche lief, das hat mich natürlich beeindruckt als junger Hupfer.

Eric Adams gab der 1. Reihe die Hand und ich habe ihn einfach nicht mehr losgelassen. Ich hab ihn fast von der Bühne gezogen - war halt ein wenig betrunken... Cool

Nach dem Hauptprogramm hat Ross seine Gitarre am Hals ins Gestänge über der Bühne reingehängt. Das verursachte natürlich eine wahnsinnige Rückkopplung. Ross ließ seine Gitarre hängen und verließ mit (s)einem verschmitzten Grinsen die Bühne - das war die Hölle.

1987 hatte ich schon einige Größen im Metalbereich (mehrfach Priest und Maiden, Metallica, Ozzy, TS, Saxon, Whitesnake, Motörhead usw...) gesehen, aber MANOWAR war das Intensivste und es blieb bis zum heutigen Tage auch so...


Hail und Gruesse
Udo

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hot-chili




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PostPosted: 18.08.2009, 15:24    (No subject) Reply with quoteBack to top

Mein erstes Metall Konzert war 1998 Blind Guardian.

Am 16.12.2002 erlebte ich dann Manowar zum Ersten Mal live in der Westfahlenhalle bei der Warriors of the World Tour.
Das war selbst mit Gehörschutz kaum zu ertragen, so dermaßen laut war das!!! Das war einfach nur Genial!

Leider habe ich das Ende nicht mehr mitbekommen, weil meine Freundin mehmals versucht hat mir zu sagen, sie würde gleich bewustlos...
Es war aber einfach zu laut, es zu verstehen Very Happy
So ist sie dann ca. 5 Lieder vor dem Ende umgefallen und ich habe sie durch die ganzen Menschenmassen bis zum Rettungsdienst geschleppt und den Rest des Konzertes im Sani Lager verbracht....

2005 gabs dann Manowar beim Earthshaker, das war genial! Bis auf die Nacht zu Hause, die bei mir mit einem Koffein Shock und Notarzt endete....

Dann MCF 1 + 2 + 3

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Bumblebee
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PostPosted: 18.08.2009, 16:04    (No subject) Reply with quoteBack to top

puh, zum glück hab ich das schonmal geschrieben... es war samstag, 31.3.2007 in der schleyerhalle in stuttgart:

Nach über eineinhalb Jahren Wartezeit war es am Samstag endlich so weit. Der große Tag meines ersten Manowar-Konzerts war gekommen.
Mein Kumpel hat extra für mich seine Karte an meine Freundin verkauft, damit wir beide zusammen hin gehn konnten.
Kurz bevor wir los wollten (15:45; Einlass war um 18:00; Konzertbeginn um ca. 19:00) übermannten mich tierische Bauchschmerzen. Ich habe mich aber davon natürlich nicht aufhalten lassen und bin trotzdem hingefahren.
Parken im Parkhaus.
Wir fanden zuerst den Eingang zur Schleyerhalle nicht und sind ein ganzes mal drum herum gelaufen (was sehr weit war) und sind dann versehentlich am Hintereingang gelandet, wo die Bandmitglieder in die Halle gelangten (mein Bauchweh war verschwunden). Uns wurde dann der Weg zum richtigen Eingang beschrieben, den wir sogleich aufsuchten und eine Hand voll bereits wartender Fans antrafen (3 warteten bereits über 8 Stunden, was aber unnötig war, wir waren ja nicht auf einem Westlife-Konzert). Als wir uns anstellten war es dann 16:40, somit noch 80 Minuten Wartezeit. Beim Warten kamen die üblen Bauchschmerzen wieder, und ich dachte erst ich halte es nicht mehr aus. Nach einer halben Stunde waren sie aber glücklicherweise wieder wie weggefegt.
Dann - 18:XX: Die Schranken wurden geöffnet. Wir durften rein.
Meine Freundin kaufte sich noch schnell ein paar Ohrenstöpsel von meinem Geld (die sie gegen später weiter verschenkt hat)und dann ging es in die Halle - erste Reihe, Joey DeMaio's Seite.
Wir mussten uns noch ein wenig gedulden, bis dann endlich Holy Hell auftraten. Das Highlight war ganz klar Eric Adams' Gastauftritt in "Phantom of the opera".
Nach 6 Liedern
(
Ressurection
Eclipse
Phantom of the opera
Rising Force
Last vision
Apocalypse
)
[KFC: Bild anzeigen]
waren diese fertig und danach liefen Ex-Manowar-Drummer Rhino, der jetzt der Drummer von Holy Hell ist, und der Keyboarder der Band an der vorderen Reihe vorbei und gaben Autogramme.
Nach einigen Umbauten auf der Bühne und der damit verbundenen Wartezeit traten endlich Rhapsody auf, auch eine sehr nette Band aus meiner Sicht.
Nach 11 Liedern ([KFC: Bild anzeigen] ) räumten diese endlich die Bühne für die Kings of Metal:
Manowar!
Die Setlist sah wie folgt aus:
Manowar
Call to arms
Gloves of metal
Each dawn I die
Holy war
Mountains
The oath
Secrets of steel
Basssolo und William's tale
Eine Rede von Joey, in der er Mädels auf die Bühne holte und einen Gitarristen aus dem Publikum
The Gods made heavy metal
Die for metal
Kings of metal
Warriors of the world
Black wind, fire and steel.

Dem folgte eine Pause und danach kam der Gods of war teil:

The blood of Odin
Sons of Odin
Glory majesty unity
Gods of war
Army of the dead part II
Odin
Hymn of the immortal warriors

Und schließlich, wie immer:

The crown and the ring (von Band)
[KFC: Bild anzeigen]

Allgemein gibt es folgendes zu berichten:

-Es war ein absolut geiles Gefühl, wenn Eric vor einem stand, man mitgesungen hat im Blickkontackt mit ihm und er dich danach lobend angeguckt hat
-Wir wurden sehr oft gefilmt und haben gute Chancen, auf Hell on earth part V zu sehen zu sein (rechts neben 3 Typen komplett in orange)
-Diese 3 eben angesprochenen Typen waren Franzosen und mega Arschlöcher, die uns ständig nach rechts gedrückt haben. Bei Gods of war hab ich mit aller Kraft zurück gedrückt und uns so einen angenehmen Platz verschaffen (danach haben die sich nicht mehr getraut zurückzudrücken)
-Meine Freundin hat nach Black wind, fire and steel eine Basssaite von Joey bekommen
-Ich habe 3 Leute umkippen gesehen
-Meiner Freundin wurde es gegen Ende wegen der Franzosen schlecht und sie musste raus gezogen werden und auf die Toilette gehn
-Wir haben dem Kameramann sein Trinken geklaut Very Happy
-Ich habe ein paar Worte mit DEM Neil Johnson gewechselt Smile
-Ich habe ein paar Videos gedreht von denen die Soundqualität bescheiden ist und ein paar Bilder geschossen, die meistens sehr verwackelt wurden (scheiß Franzosen)
-Ich habe Joey einmal lächeln gesehn beim spielen wink
-Ich habe beim Anstehen vor dem Konzert Phillip Campbell zufällig getroffen, der in Manowar-Insiderkreisen einigermaßen bekannt sein dürfte
-Die Setlist war teilweise geil, teilweise lückenhaft (kein Hail and kill, kein Blood of my enemies, kein Army of the immortals; dafür Holy war, Secrets of steel und viele andere selten live performte Songs)
-Es war nicht so laut wie ich es erwartet hätte (konnte bereits am nächsten Tag wieder fast normal hören)
-Der Sound war gut aber die Performance reicht nicht an die von Earthshakerfest ran
-Rhino hat meiner Freundin was zum trinken besorgt^^
-Der Ticketpreis hat sich sehr gelohnt
-Ich werde ganz sicher auf das 10-Euro-Konzert in Frankfurt gehen Smile
-Army of the dead is live so richtig geil
-Die gesamte Konzertdauer betrug ca. 5 Stunden
-I survived Manowar without earplugs wink
-Alle in meinem Umkreis hatten Ohrenstöpsel drin, solche Softies Razz
-Bilder sind jetzt in meiner Galerie on

So, danke fürs Lesen meines Blogs, Bilder und Videos kommen noch nach.
Gruß Bumblebee

P.S: Der Bericht is halt von da, als ich noch ein bisschen whimpiger unterwegs war^^

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Bavarian Y&T




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PostPosted: 18.08.2009, 20:42    (No subject) Reply with quoteBack to top

Einfach einen alten Bericht verwenden.... das kann ich auch!
Und da Albert ja damit schon eröffnet hat, hier für alle die es in den Reviews noch nicht gefunden haben -

Mein erstes Mal:

Manowar, Metal-easter-blast 1986, 25.03.1986, München – Alabamahalle

Ein denkwürdiger Tag sollte es werden, dieser Dienstag, der 25 März 1986. Es war mein 19ter Geburtstag.
Ich war, nach 4 Monaten jung verliebt in meine jetzige Frau, ein junger Rebell (wie fast jeder ‚Rocker‘) und freute mich wie ein 5-jähriger auf das am abend stattfindende Concert von Manowar – seit 2 Jahren meine Lieblingsband. Im Eilzugtempo haben sie meine alten Faves Scorpions, Queen, Beatles überholt und haben sich einen Platz ganz vorne in meinem Herzen durch Ihre Scheiben ‚Battle Hymns‘, ‚Into glory ride‘, ‚Hail to England‘ und ‚Sign of the hammer‘ erobert.
Da meine Frau / Freundin Urlaub hatten, konnten wir den Tag gemächlich angehen lassen. Am Spätnachmittag brachen wir auf Richtung München, zum Ort unseres ersten direkten Kontakts mit Manowar: München, Alabamahalle. Der Weg dahin war uns gut bekannt, hatten wir doch in den vergangenen Monaten schon 5 Concerte in dieser alten Armee-Depot-Halle (darunter auch Warlock mit Doro) gesehen.

Die erste Überraschung für uns war, das 2 Stunden vor Concertbeginn alle Parkplätze restlos überfüllt waren, über 2.000 Leute vor der Halle standen – das Fassungsvermögen der Alabamahalle lag bei knapp über 2.000 Besuchern – und eine tolle Party-Stimmung herrschte. Die nächste Überraschung war, das die Fans aus ganz Bayern, Österreich und der Schweiz angereist waren – um Ihre Lieblingsband Manowar zu sehen, obwohl es ja noch zwei andere Bands gab. Als Opener agierten die aus München stammenden Band ‚Railway‘ und als Co-Headliner (so war das zumindest angekündigt) agierten Exciter. Railway kannten wir ganz gut, waren in München gut angesagt und hatten auch mit dem Stück ‚I’m a looser‘ einen national bekannten Titel im Programm.
So standen wir also mit über 2.000 gleichgesinnten vor der Halle und warteten, bis die Türen aufgemacht werden sollten. Von drinnen schallte der Soundcheck von Railway über das Gelände – hörte sich alles schon mal nicht schlecht an und die Menge begann sogar stellenweise mitzubangen. Wohlgemerkt vor der geschlossenen Halle!
Als die Türen endlich aufgingen, strömte die Menge schnell hinein. Es gab nur wenige die von einer Concert-Erfahrung mit Manowar berichten konnten. Aber die, die sie schon einmal gesehen hatten – 2 Jahre vorher waren sie schon einmal für ein paar Shows in Deutschland – berichteten von einer martialischen Bühnenshow.

Es ging los, Railway enterten für ihren kurzen Set die Bühne und wurden wohlwollend begrüßt und bekamen großen Applaus für Ihre Darbietung. Interessant an dieser Band war sicherlich, daß sie aus vier Männern und einer Frau am Schlagzeug bestanden – ich glaub Gerdi Haslinger war ihr Name. Und kurios war, daß das Lied, das wir vor der Halle 3 Mal zum Warmmachen gehört hatten im Set nicht gespielt wurde....

Und dann war es soweit – damals noch nicht die Kings of metal, kein: „Ladies and gentlemen – from the United States of America – all hail MANOWAR“ .... nichts dergleichen. Das gab es damals noch nicht und war somit allen Beteiligten unbekannt – selbst Joey wußte damals mit Sicherheit noch nicht, welchen Aufstieg diese Band in den 90ern noch nehmen sollte...
Der Opener war Manowar und die Menge tobte von Anfang an mit. Harter, direkte Sound (nicht so laut wie bei heutigen Manowar-Gigs – da fehlten damals auch die technischen Möglichkeiten und Mittel) aber – wie gesagt – super Sound und eine vor Energie nur so sprühende Band. Männer, in Leder gekleidet, die Stolz, Kampfkraft und Siegeswille ausstrahlten – allen voran ein indianischer Typ mit fast bis zum Hintern reichenden dunklen Haaren und einem so markannten, scharfen Gesicht und Augen die einen ganz und gar in ihren Bann schlugen....Joey deMajo. Da hielt er noch keine langen Reden sondern zupfte seinen Bass wie ein Wilder und forderte die Menge immer wieder mit den Augen auf, ihm zu huldigen. Wahnsinn, wie alle in seinen Bann gezogen wurden. Und eine Stimme die so klar und deutlich rüberkam – wobei jeder im Saal jedes Lied, jede Strophe, jede Zeile ja jedes Wort mitsang – aber dieser Mann, Eric Adams, diese Stimme, mit einer Freundlichkeit im Gesicht trotz martialischer Schreie lachte er fast ständig. Auf der rechten Seite der Bühne tobte ein Gitarrist im Kampf gegen den Bass mit wilden Solis und schreiender Gitarre – aber ansonsten sehr in sich vertieft – Ross the Boss. Und die Band wirde angetrieben durch den gewaltigen Drumsound von Scott Columbus. So spielten sie Lied für Lied. Leider kann ich mich an die einzelnen Stücke und der Abfolge nicht mehr so genau erinnern wie an die Emotionen, die ich bei diesem Concert erlebt habe. Aber das werden viele von Euch sicherlich nachempfinden und verstehen können. Ich habe nur noch im Kopf, das sie Bridge of death – schon damals ein Kult-Lied – gespielt haben. Auch Sign of the hammer, Guyana, Mountains und Kill with power waren im Programm. Es war einfach nur geil – so was hatte ich bis dahin nicht erlebt obwohl ich auf DEM Monsters of Rock 1984 mit AC/DC und Van Halen war – aber das stellte alles in den Schatten. Knapp zwei Stunden 100% Heavy Metal – eine Menge die die Band abfeiert und ihr huldigt und ich glückselig mittendrinn. Irgendwann im Set wurden Schwerter und der ‚Hammer of war‘ ausgepackt und eine Schlacht auf der Bühne mit Schwert und Hammer inszeniert... Wahnsinn!
Letzte Zugabe war Battle Hymns – und was soll ich sagen – es war eine Hymne. Die Menge gab das Letztmögliche das ihr die Band abverlangte – sang mit, klatschte mit – und zum Schluß alle Hände hoch und Du hattest wirklich das Gefühl, Joey schaut Dich persönlich so lange an (und das ging so ziemlich jedem im Saal so), bis Du die Hände oben hattest (damals zur ‚Pommesgabel‘ und nicht zum Manowar-Brother-Sign) und sie endlich den Schluß-Akkord spielen konnten.
Aus, vorbei. Eine Menge, die total platt war vor Anstrengung brauchte dringend eine Verschnaufpause. Und Zeit, das Erlebte zu verarbeiten. Ungläubiges Staunen, glückseliges Grinsen, triumphierendes Lachen – alle möglichen Gesichtsausdrücke gab es zu sehen aber keiner der unzufrieden war. Alle schwärmten von diesem grandiosen Concert.

Nach kurzer Umbaupause betraten Exciter die Bühne. Diese waren uns – und anscheinend auch vielen anderen, denn viele verließen bereits nach Manowar die Halle – gänzlich unbekannt. Was mir im Kopf blieb ist, daß wie bei Nightranger der Drummer singt. Aber ansonsten.... Nun ja, nach zwei, drei schlechten (vielleicht auch nur schlecht gespielten) Liedern und einem hysterischen Wutausbruch des Drummer / Sängers, weil immer mehr Leute die Halle verließen, gingen auch wir hinaus in die kalte Frühlingsnacht – für Ende März war es noch mal bitter kalt geworden. Wir hatten genug für die ganze Heimfahrt zu reden, das Erlebte aufzuarbeiten. Die Lieder nochmals zu singen, die wir mit soviel anderen bei diesem magischen Ereignis singen konnten.
An diesem Abend wart ihr unsere Kings of metal

Danke Joey, Eric, Ross, Scott!
Danke für einen Abend den sowohl ich als auch meine Frau niemals vergessen werden.
By moonlight we ride tenthousand side by side

- Robert

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Bumblebee
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PostPosted: 19.08.2009, 16:38    (No subject) Reply with quoteBack to top

geil geschrieben!! gänsehaut beim lesen wink
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PostPosted: 21.08.2009, 09:39    (No subject) Reply with quoteBack to top

mein erstes mal war am 6.12.2002 in Köln im Palladium. Vorband Bloodgeon passte so ja überhaupt nicht zu Manowar aber dann gings los. Ich kannte das ganze Live Prozedere von Manowar natürlich noch nicht (youtube war damals eben noch nicht wirklich da) und war beeindruckt. Allein die Stimme von Orson Welles hat mich aus dieser fetten Anlage voll umgehauen. Am Anfang stand ich noch mitten in der Halle, konnte es aber später schaffen mich bis in die 2te Reihe durchzuquetschen Smile Da war ich dann fasziniert davon Erics Gaumenzäpfchen oder wie das heißt beim Singen vibrieren sehen zu können und mitzubekommen wie Karl mitten im Solo sich fallen ließ und Joey über ihn sprang....
Aber dann: eins was niemand erwartet hatte, Stefan Raab betrat die Bühne und performte "Gebt das Hanf frei" in der Manowar Version Very Happy erst fand ichs voll kacke, dass der Arsch da jetzt sogar schon Manowar Konzerte versauen will, doch als ich merkte Wieviel Spaß Manowar selbst und der größte Teil des Publikums an der ganzen sache hatten fing ich auch an mitzusingen... (ich war auch noch relativ jung wink ). Später gabs Swords in the wind in ner voll geilen akustik Version und zum Schluss Black wind Fire and Steel. Dann natürlich noch The Crown and the Ring vom Band und das geilste Konzert meines Lebens war leider schon vorbei.
Da mir leider während des Konzerts einer meiner beiden Ohrstöpsel rausgefallen war, hatte ich noch etwa 4 Tage lang dieses grässliche Fiepen in den Ohren (ein Kumpel von mir hatte garkeinen Gehörschutz, dem gings noch ne ganze Woche länger so^^)

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PostPosted: 21.08.2009, 18:41    (No subject) Reply with quoteBack to top

Mein erstes Mal:

Sie war siebzehn und damit gut anderthalb Jahre älter, als ich.
Wir kannten uns erst...


...Moment mal!!! Gleiches Thema - falsches Forum! Image


Also, nochmal anfangen:

Mein erstes Manowar Konzert war irgentwann Anfang '85 in Osnabrück.
Etwa ein Jahr vor dem sagenhaften Easter-Metal-Blast, von dem ich auch
noch das Ticket besitze, welches ihr in der Rubrik "Tickets" im Album
bewundern könnt.

Wie ich im alten Forum auch schon mal schrieb, war die Fahrt zu diesem
Konzert, ein einziges Desaster!

Viel zu spät losgefahren, erwischte uns auf der Autobahn auch noch ein Blizzard.
Unsere Autos waren, wie es sich für ein paar achtzehnjährige Dorfdeppen
gehört, natürlich sommerbereift!

So brauchten wir für knapp 200Km fast 5h.

Als wir endlich die "Halle Gartlage" erreichten, war die Einlass-Zeit schon
längst verstrichen!

Als wir keuchend bei der Security (örtlicher Rocker-Club) ankamen, hörten wir
drinnen schon Virgin Steele spielen.
Scheiße!!! Auf die hatte ich mich genauso gefreut, wie auf die Kings!

Der größte Schock folgte aber erst, als wir dann endlich in der Halle ankamen!

In der Halle, die schätzungsweise 5000 Leute fasst, standen jetzt wir 12...

...und etwa 200 andere Metalheads!

Das Wetter hatte also deutlich mehr Opfer gefordert, als angenommen.

Manowar, eilte schon damals der Ruf voraus, äußerst arrogant zu sein.
In anbetracht der wenigen Zuschauer, ließ das nichts gutes erwarten.

Ich habe mit meinen Kumpels getippt, dass das maximal ein 45 min-Gig wird.

Weit gefehlt! Es wurde bis heute, einer der geilsten und mit Abstand, der
längste Manowar-Gig, den ich erlebt habe!!!
Brachial laut! Aber das dürfte ja wohl, der Standart-Ersteindruck, eines jeden
Manowar-Neulings sein.

Joey und Eric hatten sichtlich ihren Spaß und haben sogar noch Witze über
die riesige Menschenmasse gerissen.
So ziemlich jeder in der Halle, hatte die Gelegenheit, einmal Erics Hand
zu schütteln.
Man stand schlimmstenfalls, in der zweiten Reihe!



Weitere Eindrücke:
Von Virgin Steele haben wir ja nur noch den Rest mitbekommen.
Ich fand sie sehr gut!
Sie hatten aber leider nur die gefühlte Hälfte, der Lautstärke, die
später Manowar an den Tag legten.

Damals hat mich das gewundert!!!

_____________________________________________

Tante Esit sagt gerade, dass das oben erwähnte
Easter-Metal-Blast (Mein zweites mal), die gleiche
Tour ist, die Robert oben , als sein erstes mal beschrieben
hat. Wink

_________________
Der Zynismus ist meine Rüstung, der Sarkasmus mein Schwert und die Ironie mein Schild.

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PostPosted: 22.08.2009, 14:09    (No subject) Reply with quoteBack to top

Mein erstes Mal is noch gar nicht solange her wink
und zwar war das am 9-12.7.2008 aufm MCF II Smile

Wie es dort war brauch ich ja nicht zu sagn , viele vom Forum waren ja bestimtm auch dort.

Muss aber sagen das ich von ManOwaR total überwältigt war genau wie dieses Jahr.

Hail and Kill

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Whimps and Posers
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PostPosted: 13.11.2009, 16:29    (No subject) Reply with quoteBack to top

Mein erstes Manowar Konzert war genau am 8 März 1994 in der Music Hall Hannover.
Das war genau der Abend als Manowar zur lautesten Band der Welt wurden Metal Unvergesslich der Abend........

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