Alben





Bild Informationen
Bandname: Dragonforce
Titel: Valley Of The Damned
Musikstil: Power Metal
Label:Noise
Homepage:http://www.dragonforce.com
Review-Autor:son-of-odin
Punkte: 10 / 10


Bombastisches Teil, das zu 100 Prozent überzeugt!
Diese Scheibe kann ich nur jedem ans Herz legen der auf schnellen und schöngesungenden Powermetal steht. Einfach nur phenomenal was Sänger Herman Li und seine Truppe da geleistet haben. Gitarrensoli werden hier auch besonders groß geschrieben und das kann man laut sagen, denn ein Dragonforce Song ohne ohne Gitarrensolo wäre wie ein Auto ohne Spritt. Jedes Lied auf dieser Scheibe kann mich voll und ganz überzeugen und auch die beiden Nachfolgeralben „Sonic Firestorm“ und „Inhuman Rampage“ haben es voll und ganz in sich.

Los geht´s:

„Invocation Of Apocalyptic Evil” ist ein kurzes Intro zu dem es aber nicht viel zu sagen gibt. Als richtigen Song kann man es nicht wirklich zählen.

Dann geht es auch schon gigantisch los und „Valley Of The Damned beginnt.
Hier heerscht ein ordentliches Tempo und wenn der Refrain ertönt,könnte man nur so dahinschmelzen. Alle Instrumente harmonieren hier wunderbar und ein majestätisches Solo setzt circa in der Mitte des Songs ein und geht direkt in ein neues Solo über. Dann wird das Tempo etwas heruntergesetzt und es geht melodisch weiter. Aber Dragonforce wären nicht Dragonforce wenn sich nicht für das Ende des Songs ein noch schöneres Solo parat hätten. Dann klingt das Lied von der Gitarre begleichtet langsam aus.

Und es geht weiter mit „Black Fire“. Das Tempo ist auch höchster Stufe und bleibt auch dort. Hier lassen sie die Gitarren rauchen und das Schlagzeug glühen. Beim Refrain verstummen die Instrumente kurz und kehren dann mit alter Dynamik und Härte wieder zurück. Das erste Gitarrensolo lässt natürlich auch nicht lange auf sich warten und lässt hier richtig Freude aufkommen. Egal was hier geboten wird es findet immer den direkten Weg in den Gehörgang und lässt sich nicht mehr abschüteln.

„Black Winter Night“ heißt der nächste Titel der vor Melodie und schön gespielten Riffs nur spritzt. Die Vocals werden hier an vielen Stellen extrem hoch gesungen. Dieses „Phänomen“ ist aber bei Dragonforce keine Seltenheit und man muss sagen, dass die Stimme einfach nur voll und ganz überzeugen kann. Wen also hohe, klare Stimmen ansprechen und heroische oder Fantasythemen begesitern der sollte keine Sekunde zögern und sich dieses Debütalbum zulegen.

Nun kommen wir zu meinem Highlight der Scheibe. „Starfire“ lautet der nächste Song. Eine Ballade der Spitzenklasse erwartet einen hier. Schon der Anfang des Liedes ist fesselnd und die geniale Melodie des Klaviers (oder Keyboards) lässt einen nicht mehr los. Dann gesellt sich noch Herman Li´s einmalige Stimme dazu und lässt den Song richtig aufblühen. Wenn dann noch die andren Instrumente einsetzen und dem Lied noch seinen letzten Schliff geben wird sicher auch der letzte Zweifler einen Ohrwurm bekommen den er so schnell nicht mehr los wird. Der majestätische Refrain ist dann noch das Sahnehäupchen, welches schöner nicht sein könnte.

Es geht weiter mit „Disciples Of Babylon“. Hier werde ich immer an die alten Helloween erinnert. Ein Riff verfolgt den nächsten und ein interessanter Rhythmus macht den Song zu etwas besonderem. Der Refrain ist wieder einmal göttlich. Auch hier verstummen die Instrumente im Refrain ausgelassen um dann mit voller Power wiederzukehren. In der Mitte macht der Song eine unerwartete Wende und wird leise und von einem Klavier begleitet. Dann wird es wieder etwas schneller und ein fetziges Solo beginnt, indem sich zum Teil Blues Elemente befinden. Die Geschwindigkeit wird wieder aufgebaut und ein letztes mal ertönt „Disciples Of Babylon“ und der Song endet.

Ein tobendes Schlagzeug und erhabene Riffs leiten den siebten Song ein. „Revelations“ hört sich in manchen Teilen nach einer fetten Hymne an und in andren wieder nach einem puren Speedtrack. Im Mittelpart wird das Tempo kurz etwas heruntergesetzt und die Gitarren fangen mal wieder an wilde Soli zu reißen. Das Tempo kommt schlagartig wieder zurück und ein weiteres Solo triumphiert nun über allem, bis der Refrain wieder einsetzt und das Lied mit krachendem Schlagzeug beendet.

„Evening Star“ beginnt ruhig und mit leisen Vocals von Li. Mit einem Schlag weicht die Ruhe und wird ersetzt durch flotte Gitarren und hohen Gesang, der nur noch von heiteren Soli getoppt wird. Der Rhythmus bleibt hier auf einem Level und wechselt nicht. Und zum Schluss schaltet der Drummer noch einmal einen Gang hoch und lässt sein Schlagzeug krachen, als gäbe es kein Morgen.=)

Nun sind wir leider auch schon beim letzten Lied angelangt. Hier wird es wieder Heldenhaft. „Heart Of A Dragon“ ist eine wirkliche Hymne und der Mitsingeffekt ist hier sehr groß. Vor allem der Refrain wird von fetten Melodien und ausgelassenen Riffs begleitet, die hohen Wiedererkennenswert haben. Man muss dieses Lied einfach mal gehört haben. Natürlich fehlen auch hier keine Soli. Wenn man die Gitarren hoch und runter spielen hört kann einem schon mal schnell schwindelig werden, denn das Tempo erinnert in etwa dem eines vorbeifahrenden ICE Zuges.

Diese Scheibe dürfe wohl für jeden Powermetal-Liebhaber ein echter Leckerbissen sein. Absolute Kaufempfelung!

10 von 10 Punkten!

Tracklist:

1. Invocation Of Apocalyptic Evil
2. Valley Of the Damned
3. Black Fire
4. Black Winter Night
5. Starfire
6. Disciples Of Babylon
7. Revelations
8. Evening Star
9. Heart Of A Dragon