Alben





Bild Informationen
Bandname: Bathory
Titel: Nordland 2
Musikstil: Viking Metal
Label:Black Mark
Homepage:http://www.bathory.se
Review-Autor:Dark Avenger
Punkte: 7.5 / 10

Mein erstes Bathory Album sollte auch das letze sein welches der gute Herr Quorthon produziert hat. Und sie beginnt wie bei fast allen Bathory Cd's mit einem sehr epischen Intro (Fanfare). Naja, da heißt es erstmal zurücklehnen. Dann gehts aber auch schon los mit dem ersten Kracher. Blooded Shore - ein traumhafter Song der mit seinen Epischen Klängen dich direkt ins Eisige Nordland entführt. Es deutet sich da schon für mich an das dieser Song schon einer meiner Favoriten wird. Der Übergang zum nächsten Song beginnt mit dem Rauschen des Wassers bis dann eine Flöte das Intro zum nächsten Song gibt. Sea Wolf ist ein eher langsam schleppender Song. Er erinnert mich ein wenig an Blood of my Enemies von Manowar. Nach kurzem Wasserrauschen geht es weiter mit dem Song Vinland. Eine Hymne die sehr kraftvoll und majestätisch ist. Trotzdem einer der schwächsten Songs für mich auf dem Album. Weiter geht es wieder mit kurzem Wasserrauschen und Möwengeheule und es folgt The Land. Ähnlich wie Blooded Shore aber irgendwie kraftvoller und abwechslungsreicher. Dann die Überaschung. Der nächste Song wird nicht durch Wasserrauschen oder sonstiges eingeleitet sondern es geht sofort los. Death and Resurrection of a Northern son ist der schnellste Song auf dem Album. Sehr abwechslunsreich und sehr Basslastig was einwenig an die ersten 3 Bathory Scheiben erinnert - Super ! Dann geht es weiter mit The Messenger. Dieser Song beginnt mit einem leisen Summen bis dann lautstark die Gitarren plözlich loslegen. Wunderschöner Song mit herrlichen Rhytmus. Was etwas nervt ist das der Song sich ziemlich in die Länge zieht und auf Dauer langweilig wird. Aber sobald die 10 Minuten geschafft sind geht es mit Flash of the Silverhammer weiter. Sehr kraftvoller Song und der Gesang ist im Vergleich zu den anderen Songs sehr gewaltvoll. Nun gehts in die letze Phase und ich war beim Hören sehr gespannt was der letze Song noch zu bieten hat. Ich hatte eigentlich hohe Erwartungen aber die wurden entäuscht. Der Song fängt mit leisem Gitarrenspiel an und wird dann zu einer schleppenden Hymne. Ist ja nicht so schlecht nur zieht sich das alles wieder sehr stark in die Länge. Schade eigentlich. Hätte man diesen Song etwas einfacher gestrickt wärs bestimmt ein Hammer gewesen. So ist es aber auf Dauer ein eher nerviger Song. Nach den 12 Minuten kommt dann auch schon die Outro- Fanfare..

Fazit : Wiedermal ein sehr gelungenes Album. Der Sound weist eine eigenartige Sperrigkeit auf – typisch Bathory eben. Man braucht zwei bis drei Durchläufe um mit der Scheibe richtig warm zu werden.

Tracklist:
1. Fanfare
2. Blooded Shore
3. Sea Wolf
4. Vinland
5. The Land
6. Death And Resurrection Of A Northern Son
7. The Messenger
8. Flash Of The Silverhammer
9. The Wheel Of Sun
10. Outro

R.I.P. Quorthon