Alben





Bild Informationen
Bandname: Austrian Death Machine
Titel: Total Brutal
Musikstil: Thrash Metal
Label:Metal Blade
Homepage:http://www.myspace.com/austriandeathmachine
Review-Autor:Carpathian-Soul
Punkte: 8 / 10

Was macht der Sänger einer Metalband, wenn ihm langweilig ist? -Richtig, er schnappt sich Gitarre,Bass,Schlagzeug und Mikrofon und spielt im im Alleingang ein Thrash Metal Album ein, welches um Arnold Schwarzeneggers Karriere als Filmstar handelt.

Tim Lambesis, Sänger und Songwriter von As I lay Dying hat ein astreines Thrash Album auf die Beine gestellt, welches ordentlich reinbrettert und zugleich lauter lustige Passagen enthält, welche sich unter anderem über Arnies Akzent und seine tiefgehenden Dialoge lustig macht.
Bis auf einige Gastauftritte von ein paar Gitarristen, welche bei teils Liedern die Solis übernommen haben, ist es ein komplettes ein Mann Projekt, welches sich wirklich sehen (oder in dem Fall hören) lässt.
Einzig die Länge des Albums ist mit 38 Minuten ziemlich kurz ausgefallen, aber trotzdem fordert das Album zum andauernden wiederholtem Anhören auf.
Insgesammt besteht das Album aus 17 Tracks, wovon 7 Stück aus ziemlich unterhaltsamen Sprechparts bestehen. Die Songs sind schön abwechslungsreich gestaltet, technisch toll gespielt und haben alle einen eigenen Wiedererkennungswert.


Hello California

Eine kurze Vorstellung vom Gouvenator, welcher sein Lebenswerk vorstellen möchte und uns seine Emotionen welche er bei seinen Filmen erlebt hat, näher bringen möchte.


Get to the Choppa

Nachdem der Übergang aus dem Intro "missglückt" ist, weil die Musiker noch nicht bereit waren, folgt ein Harter Start, welcher gleich zeigt was einen auf diesem Album zu erwarten hat.


Rubber Baby Buggy Bumpers

Ein temporeicher Song welcher von Anfang bis ende zum Dauerkopfschütteln animiert


All Of The Songs Sound The Same

Ein Sprechpart in dem Arnie die Härte seiner Lieder anpreist


I Am A Cybernetic Organism, Living Tissue Over (Metal) Endoskeleton

Ein Song mit einigen Tempowechsel, welcher auch ein klein wenig mehr melodische Elemente als die ersten 2 Lieder beinhaltet.


Come With Me If You Want To Live

Ein weiterer Bretterer, welcher vor allem verschiedene Variationen von Doublebass zu bieten hat.


What It's Like To Be A Singer In A Band Practice

Lustige Zwischeneinlage, welche den Gouvenator während der Bandprobe ein wenig hilflos dastehen lässt.


Who Is Your Daddy, And What Does He Do?

Der Song variiert ständig mit dem Tempo, ohne dabei auch nur ein wenig an seiner Härte zu verlieren


You Have Just Been Erased

Ein weiterer Nackenbrecher mit nettem Gitarren Einsatz.und erneut tollen Doublebass Einlagen


Broo-Tall Song Idea

Arnie hat definitiv den Brutalsten, längsten und absolut sinnfreiesten Songtitel ausgedacht, den es nur geben kann


Here Is Subzero, Now Plain Zero

Ziemlicher Tempobrecher welcher teilweise Erinnerungen an Slayer hervorruft.


So Far, So Good, So Let's Talk About It

Der Gummibear of California wird von Tim für sein tolles Album gelobt und im Gegensatz zieht Ahhnold über dessen Band "As I lay Crying" her.


Screw You (Benny)

Gegenüber den restlichen Songs ist dieser eine Spur langsamer ausgefallen, hat aber immer noch genügend Tempo und bekommt auch mal seine Doublebass Einlage ab.


Why?

Arnie soll seinem Gegenspieler, dem Preadator erklären, dass er gegen ihn keine Chance habe. Doch er kapiert einfach nicht, wieso zur Hölle er das denn tun soll


If It Bleeds, We Can Kill It

Der Track kommt im Dampframmen-Stil daher. Fans von hervorstechenden Doublebass Lines kommen hier besonders auf ihre Kosten.


It's Not A Tumor

Das letzte Lied kommt nochmal in Form eines ordentlichen Speedbreakers daher, der dazwischen aber noch tempomässig ein paar tolle Variationen zu bieten hat.


Not So Hidden Track

Der Gouvenator hat noch die Tolle Idee als Abschluss nach ein wenig Leerlauf noch einen Bonus zu verstecken und kündigt diese lautstark an. Es bleibt dann aber auch bei der Ankündigung und seinen Reklamationen, dass die Bandmitglieder nicht so laut atmen sollen

Fazit: Ein absolut tolles Bay Area Thrash Metal Album, welches locker mit den Grössen aus dem Genre mithalten kann. Eine gelungene Kombination aus Humor und Nackenbrechern, welches immer wieder Spass zum anhören macht.
Trotz der etwas knappen Spieldauer lasse ich mich mal zu 8 von 10 Punkten in der Bewertung hinreissen.