Alben





Bild Informationen
Bandname: Helloween
Titel: Keeper Of The Seven Keys Part II
Musikstil: Power Metal
Label:NOISE
Homepage:http://www.helloween.org
Review-Autor:McNab
Punkte: 9 / 10

Ein Jahr nach Part I erschien 1988 Keeper Of The Seven Keys Part II.
Diese beiden Alben zählen für mich zu den großen Meilensteinen des deutschen Heavy Metal.
Michael Kiskes Stimme ist einfach unglaublich. Mit grade mal 20 Jahren schafft er es diese Perle einzusingen die sogar in den deutschen Albencharts Platz 5 erreichte.
Umso trauriger macht mich sein heutiges Treiben.

Invitation
Das Album beginnt schön ruhig mit dem epischen Intro Invitation.
Hier kommt bei mir schon das erste Mal Gänsehaut. ^^

Eagle Fly Free
Ein solides Helloween Speed Stück das vor allem durch seinen absolut geilen Refrain überzeugt. Das Lied läd sofort zum mitträllern ein. Vor allem live kommt das Lied total geil.


You Always Walk Alone
Beim ersten Hören ist dieses Stück schon ein bisschen „sperriger“
Meiner Meinung nach das schwächste“ Stück der Platte. Obwohl man nicht von schlecht sprechen kann. Es ist immer noch ein sehr gutes Lied

Rise And Fall
Hier fällt vor allem der Helloween typische Humor im Text auf.

„A spaceman flies the rocket
That takes him to the stars
Thinks his wife is in his pocket
But she´s strolling ´round in bars“
Das Lied macht so wie z.B. viele Edguy Sachen einfach immer gute Laune.

Dr. Stein
Einer DER Helloween Hits. Aus dem Live Programm nicht mehr wegzudenken.
Der Song is einfach rund, selbst nach 999999 maligen Hören beginnt er nicht langweilig zu werden. Der Text handelt von Dr. Frankenstein der allerlei Mist baut in seinem Labor und am Ende von seinem Klon um die Ecke gebracht wird.

We Got The Right
Ein dunkles Intro läutet Lied We Got The Right ein.
Am Anfang leise und tief eingesungen um kurz danach wieder zu Kiskes unvergleichbaren „Kreischgesang“ zu mutieren. Danach wieder ein ruhiger Part und Kiske fängt wieder an.
Ein wirklich schönes Lied das mit March of Time den eher sanfteren Teil dieses Albums bildet.

March Of Time
Die obligatorische Halb-Ballade, darf auf keinem Album fehlen. Das Lied is aber trotzdem schon schnell und heavy. Wie bei vielen Helloween Songs gefällt mir vor allem der erste halbe Teil am besten. Ich weiß auch nicht warum, is einfach so ^^



I Want Out
I Want out, das dachte sich auch Kai Hansen nachdem er das Stück geschrieben hatte.
Ein weiterer unsterblicher Helloween Hit. Der Text handelt wie der Titel schon verrät davon dass man die Schnauze voll hat von dieser ganzen Alltagsscheiße die uns von der Geburt an begleitet. Dauernd versucht einem jemand reinzureden weil er denkt du müsstest es „so und so“ machen. Leute bequatschen dich und versuchen dir Sachen einzureden,
I Want auch out!!!



Keeper Of The Seven Keys
Den Schluss bildet das 13,38min Monster Keeper Of The Seven Keys.
Geschrieben vom Gitarristen Michael Weikath.
Nicht unbedingt direkt zu vergleichen, aber der Song ähnelt den längeren Manowar Epen wie z.B. Guyana oder Dark Avenger.

Auf Keeper II ist das mein Lieblingslied. Der Song hat so viele Wendungen von der Melodie her.
Nach einem langsamen, ruhigen Intro fängt Kiske an zu singen….
Boah unglaublich…
Ich glaube nicht das Helloween jemals wieder so einen Song schreiben werden.
Die ganzen knapp 14min. stellen sich alle Nackenhaare auf.

Zum Text: Der Song handelt von jemandem der auszieht, die 7 Schlüssel in den 7 Seen zu versenken.
„Throw the first key into the sea of hate
Throw the second key into the sea of fear
Throw the third key into the sea of senselessness
And make the people hold each other´s hands
The fourth key belongs into the sea of greed
And the fifth into the sea of ignorance“

(Mal was anderes, sonst sind’s immer Drachen. ;-) )

Mein Lieblingsstelle ist:
On a mound at the shore of the last sea
He is sitting, fixing your sight
With his high iron voice causing sickness
He is playing you out with delight
"Man who do you just think you are?
A silly bum with seven stars
Don't throw the key or you will see
Dimensions cruel as they can be"
Don't let him suck off your power
Throw the key...!

Die dann in einem 2 minütigen „Solo-Gefecht“ zwischen Michael Weikath und Kai Hansen mündet.

Fazit : Das ganze Album ist wirklich fast perfekt. Es reicht meiner Meinung nach nicht ganz an den Vorgänger herran aber es ist trotzdem eines der besten von Helloween.