Alben





Bild Informationen
Bandname: Majesty
Titel: Sword & Sorcery
Musikstil: Heavy Metal
Label:Massacre Records
Homepage:http://www.majestymetal.de
Review-Autor:son-of-odin
Punkte: 9 / 10

Sword & Sorcery, das zweite Album der True-Metaler aus Germany!

Nach ihrem eher weniger erfolgreichen ersten Album, meldeten sich die deutschen True-Metaller um Tarek Meghary mit ihrer weitaus besseren zweiten Scheibe zurück. Sword & Sorcery heißt das 2002 erschienene Album, indem MAJESTY ihr können perfekt unter Beweis stellen. Wenn man sich nur schon das Cover anschaut, wird der Blick auf den Krieger in der Mitte gefesselt. Sicher, das Cover ist in gewisser Weise ein Abklatsch von Manowar, aber das ist ja nicht umbedingt gleich schlecht. Ich persönlich finde gerade Cover in diesem Stil wirklich passend für eine Heavy-Metal Scheibe. Fast jedes Lied dieses Albums ist eine Hymne und auch zum mitgröhlen wunderbar geeignet.

Sword & Sorcery: Das Album beginnt mit einem immer lauter werdenden Geräusch, bis schwere Gitarren und Drums einsetzten und den Rythmus des Songs vorgeben. Ein Midtempo Track, aber wirklich gut gemacht und mit großem Hymnencharakter. Dann ertönt Tarek Magherys Stimme, der ein paar schnelle Strophen singt und dann zum Refrain des Songs kommt. Hier steigert sich die Stimmung und nach einem mächtigen Schrei (der aber lange nicht an Eric Adams herankommt) wird es einem schon etwas wärmer um Herz. Tareks Stimme kann hier vollkommen überzeugen, dann setzt ein melodisches Gitarrensolo ein und das Tempo wird herunter gefahren und ein ruhiger Part wird nur allein von Tarek gesungen. Dann geht das Lied mit seiner ursprünglichen Härten weiter und nachdenm der Refrain noch einmal wiederholt wird, kommt das Lied langsam zum Ende.

Fields Of War: Dann mein persönlicher Favourite-Song der Scheibe, Fields Of War, bei dem zu Anfang nur ein Schlagzeug zu hören ist, vorauf hin das Lied erst richtig beginnt und sich zu einem kraftvoller Speedtrack entwickelt. Dann der Refrain, einfach nur himmlisch und Hymne pur. Schnell gespielte Drums und harter Gesang machen diesen Song aus und verleihen ihm Stärke und Melodie zugleich. Durch das häufige wiederholen des Refrains wird das Lied schöner und schöner, denn dem Refrain kann so schnell kein Heavyfan wiederstehen. Ein donnerdes Gitarrensolo a la MANOWAR veredelt den Song schließlich und mach ihn zu einem der besten Majestys.

Heavy Metal: Der Songtitel sagt schon alles, dieses Lied ist Heavy-Metalpur, ohne irgendwelche andren Einflüsse, nur kraftvoller, harter HM. Zu Beginn des Liedes erklingt eine epische Stimme, die etwa 3-4 Sätze von sich gibt und mit den Worten, Heavy Metal, wird der Song schließlich mit dem vielleicht kraftigsten Scream Tareks eingeleitet und donnernde Drums ertönen. Dann wird der Rythmus gefunden und eine eine einzige Hymne an den HM beginnt. "Heavy Metal our strange and our religion, the meaning of our lives ...". Man merkt hier, dass MAJESTY in voller Spielaune zocken und es wirklich ernst meinen mit dem was sie sagen, den echten HM unter die Leute zu bringen!

Epic War: Ein Hammer Song, der mit einem mächtigen Trommelschlag beginnt und im Refrain an Speed gewinnt. Maghery leistet auch hier wieder ganze Arbeit und seine Bandmitglieder zeigen auch ihr ganzes Können. Auch hier wieder eine Hymne, doch nicht so stark wie zB. Fields Of War oder Heavy Metal. Natürlich darf das Solo auch hier nicht fehlen, doch hier ein etwas schwächeres als in den LIedern davor. Im Mittelpart wird es leise, dass habe ich schon einmal gehört, es erinnert stark an Manowar, Warriors Of The World aber macht sich im Lied ganz gut.

Ride Silent: Einsame Drums ertönen und schon bald gesellt sich eine Gitarre und der großartige Gesang Magherys dazu. Das Lied kommt schnell zu Refrain und ist einfach aber kraftvoll gemacht. Die Trommeln passen hier an allen Stellen perfekt und ein kurzes, rockiges Guitarsolo triumphiert über allem. Der Refrain wird hier aber für meinen Geschmack etwas zu oft wiederholt, was sich in anderen Songs zwar gut mach aber hier eher nicht hinein passt.

Fist Of Steel: Dieser Song, ist wirklich die Faust des Metals! Der Rythmus ist eingängig und enthält geile Gesangsparts. Hier auch wieder Kampfschreie von Meghary und starker hymnencharakter. Der Song ist ein wenig, Hard-Rock artig aufgemacht was aber nicht im geringsten stört denn dieses Lied macht einfach Laune. Nicht gerade was für Headbanger aber echt guter HM-Stuff. Wie so oft schiesst ein Solo durch die Boxen und der Tareks Gesang kommt hier an manchen stellen noch rauer als sonst rüber.

Aria Of Bravery: Aria Of Bravery ist eine wunderschöne Ballade, die mit dem Klavier beginnt, dass auch das ganze Lied über im Hintergrund zu hören ist. Langsam und melodisch geht es hier zu. Der Refrain ist traumhaft und das Lied genauso, wie ich mir eine gute Metal-Ballade vorstelle. Zum Schluss gewinnt der Song noch etwas an Härte und wenn der Refrain das zweite mal ertönt, ist auch jemand der das Lied vorher nicht kannte in der Lage mitzusingen. Einfach Traumhaft!

Metal To The Metalheads: Ein weiteres Highlight der Scheibe ist Metal To The Metalheads, das mit einem hartem Rythmus und dem wahrscheinlich hymnigsten Hauch der Scheibe beeindruckt. Der Refrain ist einfach göttlich und hier werden alle Poser vor die Tür gesetzt. Hier wird gezeigt was TRUE METAL bedeutet und das mit voller Power. Auch wenn das Lied nicht außerordentlich schnell ist, ist es für mich ganz klar schone in Klassiker! Ein schönes Solo und immer schwächer werdende Screams, leiten schließlich den Schluss ein. Nach dieser geballten Ladung Metal hat man erst einmal eine Auszeit verdient!