Konzerte





Informationen
Bandname: Manowar
Ort: Frankfurt
Datum: 24. März 2007
Review-Autor:Udo Sapper (us66)
Punkte: 9 / 10
 
Review-Text
Tina und ich fuhren also am Samstagmittag nach Frankfurt los! Die Festhalle ist wirklich sehr schön und beeindruckend. Es regnete, aber das war uns egal - wir holten unsere Tickets ab, denn wir standen auf der Gästeliste - coole Sache! Zunächst besuchten wir den Manowar-Truck - dieser sah von außen geiler aus, als letztendlich von innen. Wir gingen dann in die Halle und schlenderten herum. Als wir vorne an der Bühne herumstanden, kam plötzlich der Videomann von Manowar, Neil Johnson, auf mich zu (?) und begrüßte mich (?) - ich dachte heh, was geht denn hier ab. "I know you, I've been on your website. I hope you're gonna be in the first row tonight, we have a lot of cameras! And..." Heilige Scheiße - der meinte wirklich mich. Wie auch immer - ich war sprachlos und trank darauf ein paar Biere (hätte ich wohl so oder so getan!). Und dann ging's los...

Holy Hell war nett, sie hatten einen super Sound, gute Musiker, aber leider hat die Sängerin eine ziemlich dünne Stimme, wobei das Duet mit Eric Adams (Phantom der Oper) super gesungen war. Malmsteen nachgespielt und das war's dann auch schon. Eine Band mit Potential.

Rhapsody (of Fire) fand ich total Schei... Jedes Lied klingt irgendwie gleich. Alles in allem total überladen - nein, nein, Pizzabacken ist deutlich einfacher...

Und dann kamen sie - The Kings of Metal. Und wie, powerful, hart, schnell und gut gelaunt. So jagten sie ein Lied nach dem anderen durch die PA-Anlage. Der Sound war sehr gut - wenn auch nicht so gut wie beim Earthshaker-Festival. Dafür war es aber ein ganzes Stückchen LAUTER! Es wurden alte Klassiker von der Into Glory Ride, Sign of the Hammer und Hail to England gespielt - vom Feinsten. Und so stand ich in der 1. Reihe, bangte ich mir die Seele frei und ergatterte auch noch mein 2. Bass Plektrum vom König der Kings, der eine kurze Ansprache hielt und dann 3 Weiber und einen aufstrebenden Gitarristen auf die Bühne geholt hatte, der dann mit den Kings sein Bestes gab. Joey spielte William's Tale mit einem derart harten Anschlag - einzigartig. Karl Logan zockte wie gewohnt - eher unauffällig. Eric Adams sang wie ein Gott - besser denn je - und zwar bis zum Schluss...



Als Zugaben-Block wurde dann die Odin-Geschichte gespielt mit einem Schiff und Vikingerkämpfe auf der Bühne, mit einem Film auf Leinwand und einem echten (!!!) Sturm im Saal - Tina war ganz schön nass geworden - Gottseihdank haben Manowar es unterlassen den Sturm bis in die 1. Reihe vorkommen zu lassen! Ja, und nach dem obilgatorischem "The Crown and the ring" war es auch schon vorbei. Gute 2 Stunden True Heavy Metal at it's Best.

Eine Woche Pause, um meinen lädierten Korpus zu erholen und dann geht der Kampf gegen False Metal in Stuttgart weiter - Hail & Kill!