Videographie





Warriors Of The World


Handlung

Eric
Faceless Warrior

Warriors Of The World... Damit begann für mich und vermutlich so manch anderen ein neuer Abschnitt, der wohl nie wirklich enden wird. Manowarrior ist man aus Überzeugung. Sicher gefällt einem manches nicht, aber wer einmal die Meisterwerke der Band gehört hat kommt nicht mehr davon los.

Das Video beginnt zweigeteilt. Im linken Bereich sieht man wie Scott Columbus gerade die Fusstrommel bedient, während im rechten Bereich der Drumstick auf und abfährt. Sieht ziemlich cool aus. Jetzt sieht man immmer wieder abwechselnd Joey und Karl, die ihre Instrumente bedienen und Eric der im Takt mithämmert, während er den Song zum Besten gibt. Man kommt dabei immer wieder in den Genuss einer Nahansicht von Bass und Gitarre, wobei man genau erkennt wie die Saiten schwingen. Bringt Atmosphäre in das Video. Im linken Bereich sieht man dann lediglich die Fusspartie von Eric. Jetzt wechselt das Bild erstmals vom beherrschenden Schwarz/Weiss in die normale Farbgebung. Denn jetzt erhellen kleine Feuereffekte das Bild, und die kommen in Schwarz/Weiss schlecht zur Geltung.

Nun sieht man wie Eric richtung Kamera marschiert. Dabei fällt sehr wenig Licht ein, so dass man nur seine Konturen erkennen kann, und keine Gesichtszüge oder andere Details. Dadurch hat er gewisse Ähnlichkeiten mit dem "Faceless Warrior". Gefällt mir ziemlich gut. Bei der Textpassage "All are gathered here" vollführt Eric seine dafür typische Handbewegung, als ob er auf eine vor ihm stehende Armee zeigen wollte. Zwischendurch sprühen jetzt immer Funken und teilweise brennen sogar die Ketten, welche von der Decke hängen.

Joey
Joey DeMaio

Bei "stand and fight together beneath the metal sky" wirft sich Eric in Siegerpose mit weit ausgebreiteten Armen richtung Himmel. Bei der nächsten Blende finden wir die Band in einem Steinbruch wieder, wobei die vier Mannen auf Steinpodesten stehen (beziehungsweise sitzen). Bei "I said we would return, and here we are again" deutet Eric nach hinten (richtung Scott). Als das Lied fortschreitet und Eric die Worte "They shall confess before they die" singt, steht Scott plötzlich auf und wirft die Sticks in die Luft, um kurz darauf , wie auch schon im Video zu Blow Your Speakers, mit blossen Fäusten die Drums zu bearbeiten.

Nun findet man Joey und Karl auf einer Art Erhebung, und während sie spielen sind sie von schwarzen Wolken umgeben. Bei "like thunder from the sky" richtet Eric die Faust gen Himmel, worauf hinter Joey und Karl ein Blitz einschlägt. Kurz vor Erics Solo (wenn man das so nennen will) geht die Band in eine kniende Position, und kurz darauf richtet sich Eric in einem verschneiten Wald auf. Während er singt wird er immer wieder von schwarzen Wolken überdeckt.

Wir finden uns jetzt wieder im Steinbruch wieder. Mittlerweile ist es Nacht und die Szene wird jetzt durch gewaltige Feuerstellen erleuchtet. Die Jungs liefern noch eine Mörder-Show ab bevor das Video seinem Ende entgegenprescht. Es wird noch einmal jedes Mitglied mit seinem Instrument (falls vorhanden) gezeigt, wobei der Boden um Sie in der Form ihres jeweiligen Zeichens brennt. Bei Eric ist dies ein Dreieck, Karl steht in einem Rechteck, Scotts Drumkit ist von zwei brennenden Linien umgeben und Joey steht inmitten eines Kreises. Der Manowarschriftzug zieht noch ins Bild und damit endet das Video.


Interessantes

Für die Regie war Neil Johnson verantwortlich. Bei einem Interview gab er an dass seiner Meinung nach das Rezept für ein Manowar-Video in Feuer,Explosionen und Stahl bestehen würde. Das mag zwar auf die bisherigen Videos nicht ganz zutreffen, aber für dieses hat er ausgezeichnete Arbeit geleistet. Dieses Video war für die Band sehr wichtig, denn bei diesem Song handelt es sich ja um einen Song für die Fans und über die Fans.

Eric
Eric Adams

Die Idee, Ketten von der Decke hängen zu lassen, hatte Neil selbst, aber Joey brachte dann später den Vorschlag ein, ob es nicht cool aussehen würde, wenn die Ketten brennen würden. Neil und der Rest des Teams waren natürlich von der Idee begeistert, allerdings waren Sie sich auch des Risikos bewusst. Feuer in geschlossenen Räumen könnte leicht zu ungewollten Unfällen führen. Jemand könnte Feuer fangen oder gar das ganze Gebäude abbrennen. Die Band witzelte noch herum, dass man die brennbare Flüssigkeit besser vorher an Dawks "balls" testen sollte. Joey merkte auch leicht sarkastisch an, dass er sich weit wohler fühlen würde, wenn Dawk nicht mit einer Wasserflasche rumstehen würde, sondern mit einem Feuerlöscher, denn sonst wäre es so, als ob man eine Ameise ins Feuer pissen lassen würde.

Der Steinbruch befand sich in New York. An diesem Tag war es eiskalt. Ursprünglich war es geplant die Band in Lederwesten zu zeigen, aber die Kälte erlaubte dies nicht. Laut einem Kommentar von Karl war es an jenem Tag "colder than a corpses pussy". Das Team hatte Glück dass es nicht auch noch regnete. Als starker Gegensatz zur Kälte wurde es durch die errichteten Feuer kurzfristig so heiss, dass Scotts Drums zu schmelzen begannen, und erst verschoben werden mussten. Für den ganzen Dreh wurden 50 Gallonen Benzin verbraucht. Beim letzten Shot wurde auch noch fast Scott abgefackelt, da bei seiner Szene zwischen den zwei brennenden Linien ein Windstoss einen Feuerschwall in seine Richtung erzeugte. Gott sei Dank blieben alle unverletzt und wir sind in den Genuss dieses schönen Videos gekommen.


Weitere Bilder

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